Susanne Schlusnus

PHYSIOBOE

PHYSIOBOE - Physiologisches Oboespiel

Ganzheitliches Konzept für Oboe von Susanne Schlusnus


Das Ziel von Physioboe ist ökonomisches, freies Oboenspiel, welches durch Ganzheit-lichkeit, d.h. allen Aspekte des menschlichen Seins mit physiologischen-, mentalen- und energetischen Elementen realisiert wird. Als Oboistin, Staatlich geprüfte Physiothera-peutin sowie Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich mit meinem ganzheitlichen Konzept einen Weg, Körper, Geist und Seele auf eine stimmige Art mit der Oboe zu verbinden und eröffne auf diese Weise für viele Oboisten neue Horizonte und Sichtweisen, Schritt für Schritt nehme ich die oboistische Spieltechnik (Haltung, Finger, Daumen, Atmung, Stütze, Vibrato, Klang, Artikulation, Ansatz, Bewegungen, Ausdruck) unter physio-logischen Aspekten unter die Lupe, indem ich beispielsweise für das Oboespiel relevante Muskelgruppen (z. B. "Spiel- und Haltemuskulatur" im gesamten Bewegungs-apparat so wie auch Ansatz- und Zungen-muskulatur) analysiere und die Zusammen- hänge von physischen- und psychischen Einflußfaktoren auf das Oboespiel erörtere. Das können z. B. Haltung und Bewegungen bzw. Gedanken und Emotionen und ihre Auswir-kungen auf Spieltechnik, Klangqualität und Spielgefühl sein, als auch positive Verände-rungen, die sich durch anatomisch-physiologisches Verständnis, optimiertes Körper-gefühl, mentale Einflußnahme und feinstofflich-energetisches Bewusstsein rasch zeigen. Dies sind aus meiner Sicht wesentliche Punkte im Verständnis eines jeden Oboisten und sollten zur oboistischen Ausbildung dazugehören, um ein neues Bewusstsein für sich selbst in Verbindung mit der Oboe zu entwickeln.

Auch Prävention spielt eine große Rolle, um Spielproblematiken bzw. einen unöko-nomischen Aufwand beim Spielen und daraus eventuell resultierend auch schwerwie-gendere medizinische Beschwerden bereits im Vorfeld ihrer Entstehung erkennen- und den Ursachen hierfür, wie z. B. selbstschädigende Angewohnheiten, in der Wurzel ent- gegensteuern zu können. Wichtig ist mir die Einbindung zahlreicher wissenschaftlicher Studien und Bezugnahme auf

  • Anatomie, Physiologie und Biomechanik
  • Musikermedizin, Musikphysiologie und Musikpsychologie
  • Sportmedizin, Trainingswissenschaften und Hirnforschung
  • Musikgeschichte und Musikwissenschaft sowie
  • Gesangs- und Instrumentalpädagogik/-didaktik.


Den wesentlichen teil von Physioboe stellt freilich meine empirische Forschung durch Erfahrungswissen und Intuition für die richtige Intervention zur richtigen Zeit dar.

Physioboe begann mit der Studie über die physischen Belastungen beim Oboespielen aus dem Jahr 2010, die ich mit 70 Oboistinnen und Oboisten durchführte und welche das Fundament für das Konzept geworden ist.